Hallo,
meine Tochter ist 3,4 Jahre alt und hat einen Wortschatz und eine Ausdrucksweise die ca.2 Jahre vorraus ist. Meine große Tochter ist sprachlich auch sehr begabt und beide Kinder haben beim Sprechen lernen Entwicklungsschritte komplett ausgelassen. Statt 3 -Wortsatz haben Sie mit 7 Wortsatz angefangen :-)
Soweit - sogut. Jetzt haben wir mit der Kleinen aber das Problem, dass Sie eine sehr schlechte Aussprache hat. Ich nehme an das ist dadurch bedingt, dass Sie in kurzer Zeit so einen enormen Wortschatz entwickelt hat und sich keine Zeit zum üben genommen hat.Sie ersetzt die Buchstaben die Sie nicht sagen kann einfach durch andere. Dabei handelt es sich überwiegend um die Zischlaute. Sie erzählt ganz viel und denkt sich auch schon Geschichten aus und selbst die Grammatik ist fast immer richtig, aber durch das schnelle und undeutliche Sprechen verstehen die meisten Leute Sie kaum. Abgesehen davon, dass Sie dadurch oft unterschätzt wird, ist es für Sie sehr frustrierend und Sie ist manchmal ganz verzweifelt, wenn Sie merkt die Leute verstehen Sie nicht. Ich glaub es ist ihr oft sogar peinlich. Wenn ich nach 2mal nachfragen etwas immer noch nicht verstanden habe, wird Sie richtig wütend und weint. Dann hat Sie auch keine Lust mehr es ein 3mal zu wiederholen.
Der Kinderarzt und auch eine Logopädin sind allerdings der Meinung, dass es mit 3 Jahren noch nicht notwendig ist eine Sprachtherapie zu machen. Meine Tochter ist aber nur "auf dem Papier" 3 Jahre im Kopf ist Sie mindestens schon 5 Jahre.
Was meint Ihr? soll ich Ihr noch Zeit geben ( obwohl Sie darunter leidet? ) Oder Soll ich nochmal mit dem Kinderarzt reden?
Der meinte übrigens, dass die heutigen Kinder übertherapiert werden und dass es eventuell dem Selbstwertgefühl des Kindes schadet, weil das Kind denkt mit Ihm stimmt was nicht.
Bitte um Tipps, Ratschläge und Erfahrungsberichten - Danke