Hi, nein diese "ich schaff mein Kind ins Bett und da soll es auch bleiben"-Methode von dem
"Jedes Kind kann schlafen lernen" -Buch wende ich nicht an! Ohweh, das habt ihr falsch verstanden!
Soviel Nerven hätt ich gar nicht, ihn so schreien zu lassen!! Das Buch lese ich paralell, ein paar Hilfreiche
Ratschläge gibt es da ja.
Das Buch was ich meinte ist dieses hier:
Einschlafen - (k)ein Kinderspiel. Die Schlafstörungen Ihres Kindes verstehen und lösen
Mit dem Metronom war nur so eine Leitidee um es einfach mal auszuprobieren ob er darauf reagiert.
Aber ich habe heute meine Hebamme auf dem Weihnachtsmarkt getroffen und die meinte, eine tickende
Uhr würde auch auf manche Kinder beruhigend wirken. Das mit dem Metronom wäre Quatsch.
Ja die Frage, wer hat nun das Problem, haben wir uns gestern ausführlich gestellt.
Ich meine, ja er leidet tagsüber wenn die Nacht sehr schlimm war. Er ist ja dann selber total
fertig und müde. Aber im allgemeinen, merkt er ja nicht mal, dass er da ein "Problem" hat.
Für ihn ist es ja normal und er ist trotzdem glücklich.
UNS schlauchen die Nächte, WIR sind zeitweise genervt und WIR müssen verstehen, wie er
sich fühlt, warum er so schläft und ich denke nur wenn WIR akzeptieren und verstehen,
wie er ist, wie er den Schlaf braucht dann hat auch er mehr Sicherheit.
Unser Sohnemann hat heute Nacht bei Oma (1 Stock drüber, wir wohnen im gemeinsamen Haus)
geschlafen und wir haben die Zeit genutzt um uns ausführlich darüber zu unterhalten.
Und wir sind beide zu dem Schluss gekommen, dass wir jetzt das Schlaflabor machen, die Mandeln und die Luft (wegen dem Asthma) untersuchen lassen
nur um 100% sicher gehen zu können, das organisch wirklich alles in Ordnung ist.
Ansonsten lassen wir ihn jetzt in Ruhe.
Wir haben das Schlafthema täglich im Gespräch mit ihm gemacht und ihn
damit wohl auch (ungewollt) unter Druck gesetzt. Was für uns als Ansporn
aussah, war für ihn mehr Druckmittel.
Ich ärgere mich über mich selbst, dass ich aus seinem Schlafverhalten, was für UNS ein Problem ist
SEIN Problem gemacht habe. Es ist halt wirklich kräfteraubend wenn man jede Nacht durchmacht. Man fühlt sich allein und fragt sich, ob das so normal sein kann.
Von aussen hört man immer wieder, mensch, mein Kind schläft, alle Kinder schlafen. Aber jetzt, wo ich mal eindringlicher nachgefragt und mich durch einige Foren gelesen habe,
ist das Schlafverhalten durchaus kein Einzelfall. Momentan sehen wir das Schlafverhalten komischerweise mit völlig anderem Augenmerk.
Ich denke, viele Gespräche mit Ärzten, Psychologen, Freunden (danke Meph!

) und Forumsgespräche haben uns zum Nachdenken gebracht.
Ich will ja nur, dass es meinem Zwerg gut geht und er glücklich ist.

Deinen Link schau ich mir gleich mal an!