Autor Thema: Waldorf"pädagogik"  (Gelesen 4345 mal)

Offline Anekdote

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Waldorf"pädagogik"
« am: August 20, 2011, 21:19:06 Nachmittag »
Hier tauchte schon öfter mal die Frage auf, ob Waldorfpädagogik für hochbegabte Kinder geeignet ist.

http://www.zeit.de/2011/08/Waldorfpaedagogik

http://www.youtube.com/watch?v=QK61TeYAGg8

http://www.akdh.ch/ps/ps_report.html

Liebe Grüße
Anekdote


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Offline hassasans

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Re: Waldorf"pädagogik"
« Antwort #1 am: September 02, 2011, 15:48:23 Nachmittag »
Ich finde, dass auch hochbegabte Kinder ein "normales" soziales Umfeld brauchen. Dazu zähle ich auch die Schule. Was haben sie von einer Waldorfschule wo sie lernen, wie Sie Ihren Namen tanzen?

Offline susann65

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Re: Waldorf"pädagogik"
« Antwort #2 am: September 02, 2011, 23:03:48 Nachmittag »
Es wird ja nucht nur der Name getanzt, es wird individuell das ganze Kind in der Waldorfpädagogik angenommen. Was mich abgehalten hat, war die Art des Lernens, man geht behutsamer und irgendwie auch langsamer als in der Montessoripädagogik vor, ich denke unserer Tochter wäre das nicht gerecht geworden. Ein gerade eingeschultes, ehemaliges Kindergartenkind meiner Einrichtung hat  begeistert geschrieben, wie gut es Ihr gefällt bei Waldorf. Und es ist ein Kind, dass lesend in die Einrichtung wechselte.
Man muss sehen, wer in welche Schule passt. Bei HB Kindern muss man sehr genau hinsehen, aber es muss kein Ausschlusskriterium sein

susann

Offline Anekdote

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Re: Waldorf"pädagogik"
« Antwort #3 am: September 03, 2011, 00:14:33 Vormittag »
Ich stimme grundsätzlich zu, dass nicht jede Schulform für jedes Kind passen muss, andere dafür hervorragend. Dass man das individuell entscheiden muss.

Doch für Waldorf gilt das in meinen Augen irgendwie nicht.

Es soll sich einfach jeder die Mühe machen, sich die Infos anzuschauen die ich gesammelt habe. Mehr sage ich dazu auch nicht.
Liebe Grüße
Anekdote


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Offline Anekdote

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Re: Waldorf"pädagogik"
« Antwort #4 am: September 03, 2011, 00:17:55 Vormittag »
@hassasans

Du gewinnst den goldenen Blumentopf, wenn Du mir bitte erklärst, was ein "normales" Umfeld ist. Nein, ein normales Umfeld wird hb Kindern oft nicht gerecht. Sie wollen oft mehr und auch weniger.

Sie wollen mehr Effektivität beim Lernen. Sie wollen weniger Übung und dafür mehr Tiefgang. Sie wollen einfach was schaffen und dafür nicht stets abgelenkt werden durch zu viel Lärm, zu große Klassen oder Kinder die sich nicht zu benehmen wissen.

Hochbegabte haben oft speziellere Bedürfnisse. Doch gerade in Kitas und Grundschulen sollte es ein Leichtes sein, mit etwas genauerem Hinschauen, warum diese Kids wie reagieren, ihnen ein Stück weit entgegen zu kommen.

« Letzte Änderung: September 03, 2011, 00:19:43 Vormittag von Anekdote »
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