Autor Thema: Sorgen um 7-jährigen Sohnemann in 2. Klasse  (Gelesen 3367 mal)

Annemarie

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Sorgen um 7-jährigen Sohnemann in 2. Klasse
« am: Oktober 24, 2015, 23:23:04 Nachmittag »
Hallo,

in meiner Verzweiflung schreibe ich nun in diesem Forum. Mein Sohn ist 7 J. und geht in die 2. Klasse. Bereits vor der Schule fiel mir auf, dass er Mathe toll fand. Er konnte bereits am Ende des ersten Halbjahres zweistellige Zahlen ohne Probleme im Kopf addieren. Bei einem Elterngespräch wies ich die Lehrerin daraufhin, weil mein Sohn keine Lust mehr auf Hausaufgaben hatte, was ich auch verstehen konnte, da seine Klasse nach wie vor im 10er Bereich rechnete. Ich sagte ihr, dass es ihn langweilt und habe ihr auch erzählt das er unterfordert ist.
Daraufhin meinte sie zu mir, dass er ja noch nicht einmal die einfachsten Rechnungen kann. Er würde kaum am Unterricht mitmachen. - Warum wohl - !!

Ich sollte nun auch noch in jedem Fall erwähnen, dass Deutsch eine totale Katastrophe ist. Es fällt ihm das Lesen und Schreiben sehr schwer. Familiär bedingt kenne ich mich mit LRS etwas aus. Bei seinen beiden Stiefschwester wurden LRS festgestellt.
Mittlerweile verweigert er völlig im Unterricht (bei dieser Lehrerin) und auch bei den Hausaufgaben. Er lässt sich einfach durch ALLES ablenken. Er hat überhaupt keine Lust dazu.

Seine Klassenlehrerin kam nun letzte Woche auf mich zu, dass er der aller schlechteste Leser in der Klasse sei und für 8 Linien im Schreibheft 2 Stunden braucht. Ausserdem kann er sich überhaupt nicht konzentrieren und würde nicht mitarbeiten - hauptsächlich in den Fächern Mathe und Deutsch - also bei ihr. Bei den anderen Fächern bringt er sich sehr ein, wenn es ihn interessiert. Ihr Vorschlag war dann, dass wir ihn in die erste Klasse zurückversetzen lassen sollen.

Ich denke aber, dass genau dies der falsche Weg wäre. Oder was meint ihr?

Er musste bereits mit 5 Jahren einen IQ-Test machen, weil er Logopädie benötigte. Der Kinderarzt nannte allerdings keinen Wert, sondern meinte nur zu mir, dass er deutlich über dem Durchschnitt liegt.

LG Annemarie

Offline Anekdote

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Re: Sorgen um 7-jährigen Sohnemann in 2. Klasse
« Antwort #1 am: Oktober 25, 2015, 08:50:49 Vormittag »
Hallo,

dein Sohn scheint kognitiv schon fit zu sein. Und wenn ihr LRS in der Familie habt, solltest du das auch bei ihm abklären lassen. Unter einer solchen Schwäche hat er nämlich doppelt zu leiden, wenn er auf anderen Gebieten so stark ist.

Ihn zurückzustufen damit wäre ich auch vorsichtig. Ein Urteil kann man sich allerdings erst bilden, wenn ihr das beim Spezialisten abgeklärt habt. Ein Kinderarzt wird das wohl nicht sein sondern ein spezialisierter Psychologe.

Würde er zurück gehen, wäre die Lehrerin ihn los und hätte keine weitere Mühe mit ihm.
Gibt's Parallelklassen, mit aufgeschlosseneneren Lehrern?
« Letzte Änderung: Oktober 25, 2015, 08:54:26 Vormittag von Anekdote »
Liebe Grüße
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Offline mimi

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Re: Sorgen um 7-jährigen Sohnemann in 2. Klasse
« Antwort #2 am: Oktober 25, 2015, 13:51:41 Nachmittag »
Liebe Annemarie,

deine Verzweiflung kann ich sehr gut verstehen. Ich weiß, wieviel Stärke das einer Mutter abverlangt.

Kannst du mit dem Kinderarzt darüber sprechen? Dann kann er dir das Ergebnis unter diesen Gesichtspunkten vielleicht erläutern. Was er aber auf jeden Fall kann, ist dich an einen Spezialisten überweisen. Sollte er das nicht tun, such dir jemanden, der sich mit der Thematik auskennt.

Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen: Handle schnell. Wir hatten ähnliches, nur noch viel schlimmer und ich habe viel zu lange versucht, das mit der Lehrerin zu klären. Kind hat jetzt eine Legasthenie, die keine typische ist. Bei schriftlichen Arbeiten setzt alles aus und sie kann die Leistung, die sie bringen könnte nicht umsetzen. Erst jetzt, nachdem meine Tochter am Gym ist, merkt man deutlich, dass sie erst bei der Sache bleibt, wenn die Anforderungen höher werden.

Der OA, der die Leistungsdiagnostik durchführte, meinte: Was einem nicht zugetraut wird, kann man auch nicht.

Einfach nur zurückstufen bringt nichts, wenn das zugrundeliegende Problem nicht bearbeitet wird. LRS sollte aber abgeklärt werden. Dann muss man mit dem Kind anders lernen, das hat mit zurückstufen nichts zu tun.

Ich wünsche euch alles Gute und va. auch eine verständnisvolle Lehrkraft (denn die braucht ihr).

LG, Mimi


Offline Bika

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Re: Sorgen um 7-jährigen Sohnemann in 2. Klasse
« Antwort #3 am: Oktober 25, 2015, 15:37:00 Nachmittag »
Hallo Annemarie,

Du mußt bitte,bitte sofort handeln,
1. offizielle  Legasthenietestung ( Überweisung vom Kinderarzt,dann in die KJP)
2. fällt diese positiv auf,erstmal SOFORT  Nachteilsausgleich in der Schule beantragen
3. wenn möglich mit einer außerschulischen Lerntherapie beginnen ( in vielen Bundesländern wird diese bezahlt,wenn das Kind im Prozentrang unter 5 % der Kinder seiner Vergleichsgruppe liegt)

Umso FRÜHER man mit der Lerntherapie beginnt umso wirksamer und vor allem entlastend für dein Kind.

Kannst du dir vorstellen ,wie ein überdurchschnittlich schlaues Kind sich fühlen muß,wenn das Lesen und Schreiben so eine Baustelle darstellt?  :(

Eure Klassenleherin verhält sich  absolut inkompetent und gefährdend für deinen Sohn.

Ich wünsche mir so für euch,daß du bald mit einem offiziellen Attest bei eurem Direktor erscheinen kannst ,um  ihn darauf hinzuweisen,daß seine unfähige Kollegin noch keine Beratung,Hilfestellung gegeben hat.

Hat wahrscheinlich GAR keine  Ahnung von Legasthenie!!
Oder sie ist ein sadistisches Monster,läßt sie deinen Sohn etwa vor der ganzen Klasse vorlesen????


Sorry für meine etwas wirre Antwort,aber bei uns war es GANZ genauso.

Meine Tochter konnte am Ende der ersten Klasse KEIN Wort lesen und lediglich Buchstaben aneinanderreihen.

Wir sind dann den oben beschriebenen Weg gegangen und heute ist unser Kind in der sechsten auf dem Gymnasium und gerade die Lesekompetenz  und das kreative Schreiben sind ihre große Stärke und  Leidenschaft  :-*(auch wenn die Rechtschreibung immer noch sehr tagesformabhängig ist :-\).

ich drück euch sehr fest die Daumen
LG von Bika

Offline Anekdote

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Re: Sorgen um 7-jährigen Sohnemann in 2. Klasse
« Antwort #4 am: Oktober 25, 2015, 18:16:03 Nachmittag »
Die Inkompetenz der Lehrerin ist weniger das Problem als die mangelnde Bereitschaft, sich mit so einem Problem auseinanderzusetzen. Sie will ihn einfach abschieben, damit hat sie das Problem nicht mehr.

Doch so lange es Lehrer gibt, die so was produzieren:
http://www.bild.de/ratgeber/job-karriere/lehrer/lehrerblog-frau-bachmayer-mein-kind-ist-hochbegabt-43098150.bild.html

oder sowas:
https://www.google.com/url?rct=j&sa=t&url=http://www.rechtsindex.de/recht-urteile/5267-bgh-urteil-lehrerin-schreibt-buch-und-bezeichnet-schuelerin-namentlich-als-pseudo-hochbegabte&ct=ga&cd=CAEYACoTMzQzNzY0MjIzOTE1NTA1MjM2OTIaMDI5YzNkM2UyMDQ4ZmVkMTpjb206ZGU6VVM&usg=AFQjCNGiMXs9n2LHFmN-2ZdCzeexPgeA4w

...da muss einen gar nichts mehr wundern.
 ???
Liebe Grüße
Anekdote


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Offline mimi

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Re: Sorgen um 7-jährigen Sohnemann in 2. Klasse
« Antwort #5 am: Oktober 25, 2015, 20:04:36 Nachmittag »
Anekdote, ich kann mir solche Artikel gar nicht mehr durchlesen. Solche Ignoranten können nicht nur das Selbstvertrauen des Kindes vernichten, sie können eine ganze Familie an den Rand des Wahnsinns treiben.

Und ich gebe dir Recht, zurückstellen ist die einfachste Lösung um Kinder loszuwerden, die in Wahrheit nur das Welttbild der Lehrkraft in Frage stellen. Reden bringt dabei leider gar nichts, denn diese Menschen sind zäh, zweifeln niemals an ihrer Sichtweise und haben dadurch eine unglaubliche Ausdauer.

Seine Klassenlehrerin kam nun letzte Woche auf mich zu, dass er der aller schlechteste Leser in der Klasse sei und für 8 Linien im Schreibheft 2 Stunden braucht. Ausserdem kann er sich überhaupt nicht konzentrieren und würde nicht mitarbeiten - hauptsächlich in den Fächern Mathe und Deutsch - also bei ihr. Bei den anderen Fächern bringt er sich sehr ein, wenn es ihn interessiert. Ihr Vorschlag war dann, dass wir ihn in die erste Klasse zurückversetzen lassen sollen.

Da liegt schon einiges im Argen. Kinder spüren sehr gut, was von ihnen erwartet wird. ... eben, wenn einem jemand nichts zutraut ...

Offline Bika

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Re: Sorgen um 7-jährigen Sohnemann in 2. Klasse
« Antwort #6 am: Oktober 25, 2015, 23:09:20 Nachmittag »
Frau Bachmeyer ( wahrscheinlich ein zynischer Bildjournalist mit verfehlten Lebensträumen, >:() bedient auf mehr als plumpe ,undifferenzierte Art mal wieder unerträgliche Allgemeinplätze!

Wenn man sich die Auflistung von den weiteren Blogthemen am Ende ansieht,reiht sich ein abgearbeitetes Klischee ans andere.

Und doch wird es leider wieder viele tumbe Geister geben,die sich nach dem Lesen feist auf die Schenkel klopfen !


Offline kama

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Re: Sorgen um 7-jährigen Sohnemann in 2. Klasse
« Antwort #7 am: Oktober 26, 2015, 11:37:44 Vormittag »
Ein Zurückstellen wird die LRS nicht heilen. Ist eine solche bei ihm festgestellt worden?

Wenn es an LRS liegt, würde ich darauf ein Gespräch aufbauen. Diese wird ihn dann vermutlich auch in anderen Fächern ausbremsen. Wenn ich mir z. B. meinen Junior anschaue, der die Matheaufgabe halt ein klein wenig falsch liest - und somit halt vollkommen falsch rechnet.... der Frust ist dann hoch und das Gefühl, nichts zu können, selbst das wo man dachte man wäre gut, stellt sich ein.

Ablenken lassen kann auch bedeuten, dass er es zu vermeiden versucht, sich dem nächsten Frust zu stellen. Dann könnte es schnell eine negativ Spirale werden. Eine andere Lehrerin ( es sind ja leider hauptsächlich Frauen) könnte hilfreich sein. Aber nicht bei gleichzeitiger Zurückstellung :)

Ich bin kein Freund von zurückstellen in der GS - das ist meines Erachtens ein Stempel, den man nicht so schnell los wird.

Annemarie

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Re: Sorgen um 7-jährigen Sohnemann in 2. Klasse
« Antwort #8 am: Oktober 27, 2015, 13:02:48 Nachmittag »
Hallo ihr Lieben,

vielen Dank für eure Antworten.

Hallo,


Würde er zurück gehen, wäre die Lehrerin ihn los und hätte keine weitere Mühe mit ihm.
Gibt's Parallelklassen, mit aufgeschlosseneneren Lehrern?

@ Anekdote:
leider ist es eine sehr kleine Schule. Dort werden die ersten und zweiten Klassen zusammen unterrichtet.

Ich war mittlerweile aktiv und habe einen Termin bei einer Lernhilfepraxis in den nächsten Tagen. Die Praxis ist u.a. auf LRS und Konzentrationsproblemen spezialisiert. Der Kinderarzt hat übrigens auch eine psychologische Ausbildung. Ich hoffe er ist fit auf diesem Gebiet.

Um aber noch einmal auf diese Lehrerin zurückzukommen. Während unseres Gesprächs brachte ich noch einmal das Thema LSR auf. Da meinte sie zu mir, dass sie doch in den ersten drei Monaten im ersten Schuljahr dies getestet hätte. Und nun aufpassen: Das war ein DIN A4 Blatt mit 10 diktierten Buchstaben!!

Sehr aussagekräftiger Test!  >:(

Gestern habe ich nun mit meinem Mathe begeisterten Kind Mathe gemacht (Mathe Pirat online). Ich was völlig überrascht, dass er bereits ohne Probleme multiplizieren konnte, was ja Stoff aus der dritten Klasse ist und er es bis jetzt noch nirgends gelehrt bekommen hat. Als ich ihm sagte er soll eine Pause machen, war er enttäuscht das er aufhören sollte. Nun haben wir einen Deal vereinbart, wenn er seine Hausaufgaben ordentlich erledigt und gut in der Schule mit macht (auch wenn es ihn langweilt) dann darf er nachmittags zusätzlich mit mir Mathe machen. … Ergebnis: glückliches Kind!

Natürlich werde ich alles daran setzen, dass mein Sohn wieder motiviert ist und somit auch wieder Leistung in der Schule zeigen kann.

LG Annemarie

Offline kama

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Re: Sorgen um 7-jährigen Sohnemann in 2. Klasse
« Antwort #9 am: Oktober 27, 2015, 13:49:17 Nachmittag »
Zitat
Um aber noch einmal auf diese Lehrerin zurückzukommen. Während unseres Gesprächs brachte ich noch einmal das Thema LSR auf. Da meinte sie zu mir, dass sie doch in den ersten drei Monaten im ersten Schuljahr dies getestet hätte. Und nun aufpassen: Das war ein DIN A4 Blatt mit 10 diktierten Buchstaben!!

Wow - das ist mal ein Test! Herzlichen Glückwunsch, das Leben kann so einfach sein. Wozu brauchen wir Psychologen, wozu ausführlich teils mehrere Sitzungen umfassende Untersuchungen, wenn doch klar ist, dass er Buchstaben schreiben kann :-[

Verstehe ich das richtig, dass ihr es jetzt abklären lasst, ob eine LRS / Legasthenie vorliegt? Dann kann die Lehererin eigentlich nicht die Augen verschliessen. Was ich immer nicht begreifen will - LRS ist jetzt wirklich kein totales Ausnahmephänomen, wie kann man als GS Lehrerin darin so völlig wissensbefreit sein?

Offline mimi

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Re: Sorgen um 7-jährigen Sohnemann in 2. Klasse
« Antwort #10 am: Oktober 27, 2015, 14:28:44 Nachmittag »
Na immerhin hat sie getestet. Lass mich raten: g/k, d/t ...? ... Die 1. Lehrerin meiner Tochter hatte das im Gefühl. Selbst als ein Attest vorlag vertraute sie noch auf ihr Gefühl. Meine Tochter hatte bereits 3 Lehrerinnen, die keine Ahnung hatten.

@Annemarie: Schön zu hören, dass er sich außerhalb der Schule motivieren lässt. Habt ihr multiplizieren erst in der dritten? 

Offline Anekdote

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Re: Sorgen um 7-jährigen Sohnemann in 2. Klasse
« Antwort #11 am: Oktober 27, 2015, 19:33:17 Nachmittag »
Ja man weiß gerade nicht, ob man lachen oder schreien soll, wenn man von dem "Test" der Lehrerin liest. Hast du nachgefragt, was sie dafür qualifiziert?

Ich glaube es necht, ICH GLAUBE ES EINFACH NEEEEEECHT!
(nach Hape Kerkeling)
 p)
Liebe Grüße
Anekdote


Leben ist das was passiert, während du damit beschäftigt bist, andere Pläne zu machen. - John Lennon

Offline kama

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Re: Sorgen um 7-jährigen Sohnemann in 2. Klasse
« Antwort #12 am: Oktober 27, 2015, 23:16:14 Nachmittag »
Ich vergleiche ja gerne LRS mit Kurzsichtigkeit: das sucht sich keiner aus! Der eine bekommt eine Brille der andere ggf. eine Unterstützung bei Korrektur oder Klassenarbeiten.

Wer den LRS Kindern diese Unterstützung nicht geben mag, sollte auch den Kurzsichtigen die Brille nehmen - können sich doch in die erste Reihe setzen, die Augen ein bisschen zusammenkneifen. Wenn sie nur wollten, dann könnten sie bestimmt was erkennen....

Jaaaa, ich weiss, man kann etwas machen, aber das geht nicht von jetzt auf gleich - die Kinder brauchen Verständnis und sei es nur, dass man akzeptiert, dass es dieses Phänomen gibt.