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Alltag, Entwicklung, Fragen / Re: OT: "Der Aufstand der Dummheit"
« Letzter Beitrag von Anekdote am Juni 01, 2017, 23:14:24 Nachmittag »
Hallo Regina,


ich leider nicht. Klingt aber wirklich interessant, wenngleich es auch gerade eine Übersättigung dieses Themas gibt bei mir.  p)  Teste doch mal und berichte, ich bin gespannt. :)
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Alltag, Entwicklung, Fragen / Re: Hochbegabt = unbeliebt?
« Letzter Beitrag von Anekdote am Juni 01, 2017, 18:59:49 Nachmittag »
Hallo Swenja,


so dramatisch war die Situation bei uns nicht. Unser Kind hatte in der GS eine Freundin, wenn die mal nicht da war, war sie allerdings oft alleine.


Ich meine mich zu erinnern, deine Tochter ist auch ohne den Sprung schon deutlich jünger als die anderen. Es kann sein, dass es daran liegt und sie die anderen Mädls deshalb nicht so annehmen/akzeptieren. Wer weiß ob euch dahingehend ein weiterer Sprung geholfen hätte.Der Abstand wäre ja dann noch größer. Ein Kind das viel jünger ist als sein Umfeld muss mitunter schon richtig tough sein, um da zu bestehen. Das gibt es sicher auch, nur ist das gar nicht so einfach.


Ich würde mal mit der Lehrerin reden, es muss einfach versucht werden, das Kind zu integrieren. Dem Kind selbst die Verantwortung zu geben, finde ich problematisch. Sicher kann sie auch überlegen, ob sie was ändern kann, dasss die anderen sie anders aufnehmen. Doch sie sollte an dem Problem nicht alleine zu arbeiten haben. Da bleibt am Ende wohl nur hängen: "ich bin falsch, so wie ich bin".Das sollte allerdings keinesfalls die Botschaft an ein Kind sein.  p)
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Alltag, Entwicklung, Fragen / Hochbegabt = unbeliebt?
« Letzter Beitrag von Swenja am Juni 01, 2017, 09:39:16 Vormittag »
Hallo Ihr Lieben,

nachdem ich gestern Abend ein langes und tränenreiches Gespräch mit meiner Tochter geführt habe muss ich mich mal ausweinen bzw. um Meinungen bitten.
Mein Kind hat das Problem, dass Sie in der Klasse nicht wirklich Freunde hat. Sie wird ausgegrenzt, darf in der Pause nicht mitspielen und bekommt gesagt, dass Sie dumm, blöd und nervig wäre. Sie nimmt das ganz bewusst war und sieht es als gegeben an, dass mit Ihr was nicht stimmt. Sie sagt, Sie fühlt sich wie ein Geist mit dem niemand was zu tun haben will.
Ich habe Ihr gesagt, dass Sie gut ist so wie Sie ist. Das Sie sich an Kinder halten soll, mit denen Sie klar kommt. (2-3 Stück) Auch das man nicht von jedem gemocht werden kann und das Sie nur noch ein Jahr in der Grundschule hat. Daraufhin meinte Sie nur: Und dann? Dann kommen womöglich viele mit auf meine neue Schule und alles geht so weiter.
Ich weiß einfach nicht was ich Ihr raten soll.... Ein Schulwechsel im letzten Jahr halte ich für den falschen Weg. Ist ja auch nicht gesagt, dass es dort besser ist... Ich ärgere mich gerade das ich Sie nicht habe springen lassen in der 2. Klasse (wobei Sie auch nicht wollte da Sie sonst teilweise fast 2 Jahre jünger gewesen wäre als die Anderen) Nun kommt Sie in die 4. Klasse und somit ist springen auch keine Lösung mehr.

Habt Ihr auch solche Probleme oder liegt es echt an Ihrer Art?

Liebe Grüsse
Swenja
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Alltag, Entwicklung, Fragen / OT: "Der Aufstand der Dummheit"
« Letzter Beitrag von regina fenk am Mai 30, 2017, 09:26:04 Vormittag »
Liebe Leute,

hat irgendwer von euch das Buch "Der Aufstand der Dummheit" von Robert Misik gelesen und kann mir sagen, ob es sich lohnt?

lg
Regina
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Alltag, Entwicklung, Fragen / Re: IQ 147 bei Sprache und will nicht springen...
« Letzter Beitrag von Anekdote am Mai 21, 2017, 11:02:26 Vormittag »
Du denkst, dass alle aufs Gymnasium gehen, aber dem wird wahrscheinlich nicht so sein. Statistisch sind es wohl noch unter 50%. Die realen Zahlen sind natürlich schwankend.

 Eure Grundschule muss ja schon hoch fitte Kinder hervorgebracht haben oder das Gymnasium hat seine Regularien völlig geändert.

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Alltag, Entwicklung, Fragen / Re: IQ 147 bei Sprache und will nicht springen...
« Letzter Beitrag von tina12 am Mai 20, 2017, 15:02:43 Nachmittag »
Ihr Lieben,
danke an alle. Natürlich ist es sicherlich das beste, erst einmal abzuwarten. Ich habe nur soviel Sorge, dass es wieder keine Verbesserung (das heisst bessere Entfaltungsmöglichkeiten) bringt. Hier, in der Provinz, gehen mittlerweile alle auf das Gymnasium, da die Empfehlung ja nicht mehr bindend ist.
@Regina: du sprichst mir aus der Seele: mein Sohn hat zum Zeit des Umzugs mit Sprachfertigkeit und Wortwitz geglänzt und das hat ausgeglichen, dass er rein äusserlich (er ist zierlich und eher schmächtig) eher jünger wirkt. Ich vermisse das so an ihm...
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Alltag, Entwicklung, Fragen / Re: voraussichtlich eingeschränkte Gymnsaialempfehlung
« Letzter Beitrag von regina fenk am Mai 19, 2017, 12:31:27 Nachmittag »
@swenja: oh ja, das drama mit den gruppenarbeiten. kenn ich. meine jüngste hat in der volksschule auch drunter gelitten.
sie haben das gottseidank nur selten gemacht. ein beispiel: die kinder sollen gemeinsam eine geschichte schreiben. meine war mit den 3 anderen "fitten" mädels zusammen - am ende hat meine und noch eine geheult, weil jede von den 4 ihre ideen durchsetzen wollte... und so gar nichts rauskam.
war sie aber mit den nicht so fitten zusammen, musste sie alles alleine machen - und das wollte sie dann auch nicht ;-(.
fazit meiner tochter: sie hat gebeten, die geschichte alleine zu schreiben.
fazit der lehrerin: die kann nicht in einer gruppe arbeiten, weitere folgerung: machen wir nicht mehr.

jetzt am gym ist es lässig, alle mögen mit ihr arbeiten, verstehen sich generell gut in der klasse, vielleicht, weil alle "überdurchschnittlich" intelligent sind.

ich finde das mit der beurteilung durch den lehrer generell  schwierig, v.a. für die kinder, die in der schule "nicht das optimale lernumfeld" vorfinden. da können dann anstrengungsbereitschaft, eifer, ordnungssinn usw. leicht auf der strecke bleiben und das wird dann dem kind und nicht dem system angelastet.
aber wenn sie für den hb kurs ausgewählt wurde (oh glückliches deutschland, gibts es bei uns nicht, zumindest nicht da, wo wir wohnen), dann sollte die aufnahme ans gym ja kein problem sein. denn wo sonst sollte denn ein hb kind zur schule gehen p).
lg
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Alltag, Entwicklung, Fragen / Re: voraussichtlich eingeschränkte Gymnsaialempfehlung
« Letzter Beitrag von kama am Mai 19, 2017, 11:41:49 Vormittag »
dann bleibt aus meiner Sicht wirklich nur das Gespräch mit den Rektor.

Na herzlichen Glückwunsch zu so einer kompetenten und Lehrerin! Sowas regt mich auf, wenn nachher ein Lebensweg von der sturen Meinung einer einzelnen Person abhängt. Ich wünsche Euch viel Glück, dass ihr das Beste für Eure Tochter erreicht.
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Alltag, Entwicklung, Fragen / Re: voraussichtlich eingeschränkte Gymnsaialempfehlung
« Letzter Beitrag von Swenja am Mai 19, 2017, 11:36:47 Vormittag »
Hey,

das habe ich schon versucht. Ihre Antwort war, dass die Schule Sie mit den Noten schon nehmen wird.
Sie behauptet auch meine Tochter könne nicht in Gruppen arbeiten. Beim HBZ-Kurs ist Sie die erste die bei Gruppenarbeiten von den anderen Kindern gewählt wird. Ich habe Sie drauf hingewiesen, dass die Psychologin vom HBZ Ihre Einschätzung der Dinge nicht nachvollziehen kann. Ich stoße jedoch auf Unverständnis. Sie ist auch der Meinung, dass meine Tochter Ihre Intelligenz nicht konstant genug abruft. Sie würde "mehr" von Ihr erwarten..... Der Hinweis das es noch ein Kind ist wurde weggewischt.

LG
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Alltag, Entwicklung, Fragen / Re: voraussichtlich eingeschränkte Gymnsaialempfehlung
« Letzter Beitrag von kama am Mai 19, 2017, 11:02:32 Vormittag »
Kannst Du nicht mit der Grundschullehrerin reden, dass die eingeschränkte Empfehlung bedeutet, dass ihr Schwierigkeiten bekommen werdet? Vielleicht auch mal nachfragen, wie man ein Kind für einen Hochbegabtenkurs zu empfehlen - und dann von eingeschränkter Befähigung schreiben? Wir der Hochbegabtenkurs in dem Empfehlungsschreiben erwähnt? Kann man hier vielleicht eine Beurteilung der Mitarbeit und Leistungsbereitschaft abfragen?

Wenn Deiner Tochter dsa alles doch sehr leicht fällt, fürchte ich, werden die Anforderungen eines Gymnasiums sie jetzt auch nicht die intellektuelle Herausforderung darstellen. Ob damit eine Anstrengungsbereitschaft hinterm Ofen hervorgelockt werden kann?

Ich finde die Logik auch so klasse: die Tochter muss sich nicht anstrengen, weil sie den Schulstoff sofort kann und weil ihr alles so leicht fällt. Daher sehen wir sie eher nicht auf dem Gymnasium sondern auf einer Schule wo ihr dann alles noch leichter fällt, damit sie sich noch mehr langweilen kann.  b)
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