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Alltag, Entwicklung, Fragen / Re: voraussichtlich eingeschränkte Gymnsaialempfehlung
« Letzter Beitrag von kama am Mai 19, 2017, 11:02:32 Vormittag »
Kannst Du nicht mit der Grundschullehrerin reden, dass die eingeschränkte Empfehlung bedeutet, dass ihr Schwierigkeiten bekommen werdet? Vielleicht auch mal nachfragen, wie man ein Kind für einen Hochbegabtenkurs zu empfehlen - und dann von eingeschränkter Befähigung schreiben? Wir der Hochbegabtenkurs in dem Empfehlungsschreiben erwähnt? Kann man hier vielleicht eine Beurteilung der Mitarbeit und Leistungsbereitschaft abfragen?

Wenn Deiner Tochter dsa alles doch sehr leicht fällt, fürchte ich, werden die Anforderungen eines Gymnasiums sie jetzt auch nicht die intellektuelle Herausforderung darstellen. Ob damit eine Anstrengungsbereitschaft hinterm Ofen hervorgelockt werden kann?

Ich finde die Logik auch so klasse: die Tochter muss sich nicht anstrengen, weil sie den Schulstoff sofort kann und weil ihr alles so leicht fällt. Daher sehen wir sie eher nicht auf dem Gymnasium sondern auf einer Schule wo ihr dann alles noch leichter fällt, damit sie sich noch mehr langweilen kann.  b)
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Alltag, Entwicklung, Fragen / Re: voraussichtlich eingeschränkte Gymnsaialempfehlung
« Letzter Beitrag von Anekdote am Mai 19, 2017, 10:05:17 Vormittag »
Hey ;-)

dein Wort in Gottes Ohr. Sie fühlt sich damit herabgewürdigt und meint, dass Sie nicht schlau? genug wäre.....
Ich werde jetzt erstmal abwarten bis die schriftliche Beurteilung kommt. Dann sehen wir weiter.



Herabgewürdigt, nicht schlau genug?
Erkläre ihr, dass viele Menschen einfach Fehler machen in der Einschätzung von anderen. Das passiert immer wieder. Damit müssen wir so gut es geht leben und dürfen es nicht persönlich nehmen. Das ist der Fehler der anderen, nicht der eigene. Und man hat es selbst auch nur bedingt in der Hand. Man muss das Beste daraus machen, darf sich auf seinem Weg nicht beirren lassen.


Ja sie wäre schon sehr sehr klein gewesen,wenn sie nochmal gesprungen wäre. Hmm... Mobbing, durchaus möglich. Es wäre aber auch denkbar gewesen, man hätte sie unter Welpenschutz gestellt. :)
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Alltag, Entwicklung, Fragen / Re: voraussichtlich eingeschränkte Gymnsaialempfehlung
« Letzter Beitrag von Swenja am Mai 19, 2017, 09:02:29 Vormittag »
Hey ;-)

dein Wort in Gottes Ohr. Sie fühlt sich damit herabgewürdigt und meint, dass Sie nicht schlau? genug wäre.....
Ich werde jetzt erstmal abwarten bis die schriftliche Beurteilung kommt. Dann sehen wir weiter.

Anekdote du hast recht. Sie musste sich bisher nicht anstrengen. Durfte Sie auch nicht. Denn wenn Sie eigene Rechenwege oder ähnliches nutzte wurde es sofort als Fehler deklariert. Gesonderte Aufgaben bekommt Sie auch nicht. Wir dachten erst ans springen, allerdings wollte Sie nicht zu den Großen da Sie Angst vor Mobbing hat.
Wir sagen Ihr immer, Sie soll es nicht so an sich ranlassen, Sie muss nur noch ein Jahr dort rumbringen und dann sehen wir weiter.

LG
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Alltag, Entwicklung, Fragen / Re: voraussichtlich eingeschränkte Gymnsaialempfehlung
« Letzter Beitrag von Anekdote am Mai 19, 2017, 08:54:43 Vormittag »
Gibt es in Österreich nicht sowas?

Warum auch?

Sagt ja letztendlich auch nur aus, dass die Lehrkraft nicht im Stande war, das Kind gut genug einzuschätzen und sicher Ja oder Nein sagen konnte oder wollte. :D Aber dafür hat das Kind ja einen IQ-Test gemeistert, der ihr Potenzial eindeutig belegt. Eigentlich sollte nichts mehr schiefgehen.


Liebe Swenja,
viel Erfolg und gib mal durch, wie es weiter geht.
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Alltag, Entwicklung, Fragen / Re: voraussichtlich eingeschränkte Gymnsaialempfehlung
« Letzter Beitrag von Anekdote am Mai 19, 2017, 08:49:09 Vormittag »
Hallo Swenja,

meine Ältere hat damals nur eine eingeschränkte Empfehlung gehabt, weil sie der Lehrerin zu ruhig, passiv und zu vorsichtig, manchmal wohl auch nah am Wasser gebaut war. Das ist aber schon ewig her. Den Platz am Gymnasium bekam sie, ihre Leistungen waren immer nur mittelmäßig. Später hat sie selbst gesagt, "hätte ich mich mal mehr angestrengt". ;)   

Sie hat ihr Abi gemacht, hat Jura studiert und arbeitet inzwischen als Anwältin und muss sich durchsetzen und kann das sogar gegen "alte Hasen".

Eure Lehrerin kennt das Potenzial deines Kindes und meint, deine Tochter würde nicht genügend Anstrengungsbereitschaft zeigen? Hatte sie denn Möglichkeiten, sich an der Grundschule mal anzustrengen oder ging es dort im Wesentlichen eher darum, sich an eintönigen, wenig herausfordernden Wiederholungen abzuarbeiten und sich darüber möglichst nicht zu beklagen?

Nimm das nicht so ernst. Du kannst ja die Testergebnisse mitnehmen, falls sie am Gymnasium irgendwie skeptisch reagieren. Sie als Sicherheit in der Tasche haben. Wer soll sonst ein Gymnasium besuchen, wenn nicht ein hochbegabtes Kind? Sie ist kritisch, diskutiert und macht sich ihre eigenen Gedanken? Mit solchen Eigenschaften gehört sie aufs Gymnasium. Das könnten auch deine Argumente bei der Anmeldung sein. Lass dir ggf noch einen Schriebs von der Hochbegabtenförderung mitgeben. Die kennen sie ja.

Viele Hochbegabte müssen sich zudem an einem normalen Gymnasium auch nicht großartig anstrengen. Ein Punkt, der vielen Lehrern so leider nicht klar ist.
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Alltag, Entwicklung, Fragen / Re: voraussichtlich eingeschränkte Gymnsaialempfehlung
« Letzter Beitrag von Swenja am Mai 19, 2017, 08:29:18 Vormittag »
Hallo Regina ;-)

danke für Deine Antwort. Sie ist vom Wesen sehr speziell. Sie akzeptiert keine Anweisungen sofern Sie Ihr nicht logisch sind. Also diskutiert einen an die Wand bis Sie eine für Sie logische Erklärung hat, warum etwas wie gemacht werden soll. Auch ist Sie sehr regelfest. Soll heißen, dass Sie gesetzte Regeln akribisch einhält und auch die Einhaltung penetrant einfordert. Z.B. Bettgehzeiten, Pünktlichkeit, Termine, Essenszeiten usw. Sie macht ein Drama draus, wenn die Uhrzeiten nicht stimmen.
Auch ist Sie sehr empfindlich / emotional. Sie weint schnell und kann Ungerechtigkeiten egal bei wem nicht tolerieren. Sie braucht extrem viel Aufmerksamkeit zuhause. Alles was schlechter in der Schule ist als 2 ist für Sie schlecht.... Sie bekommt meistens eine 2 und ist dann enttäuscht, dass Sie keine 1 hat. Wir loben Sie immer und sagen, dass eine 2 eine super Note ist. Jedoch reicht Ihr das nicht.
Sie beschäftigt sich mit philosophischen Fragen und kann sich da richtig reinsteigern in Form von Traurigkeit usw. (Z.B ist Sie der Meinung, dass niemand wissen kann, ob man jetzt träumt oder wach ist. Denn es könnte durchaus alles ein Traum sein und das Leben nicht real)
Sie fühlt sich in Ihrer Klasse nicht wohl, da die anderen Kinder Sie nicht verstehen und empfindet sich als anders. Im Gegenzug geht zum Hochbegabtenkurs Deutsch / Philosophie  vom Hochbegabtenzentrum und strengt sich hier mit Freude an und fühlt sich wohl. (Das ist ein in NRW vom Land gefördertes Programm für begabte Grundschulkinder. Die Kinder werden durch Lehrer vorgeschlagen und müssen einen Eignungstest machen für die begrenzten Plätze) Da ist Sie auch sehr stolz drauf.
Ich könnte noch hunderte weitere Dinge anführen. Ich sage immer Sie hat autistische Züge ist es allerdings nicht.
Wir gucken immer, dass Sie genug Input bekommt denn Sie spielt z.B so gut wie gar nicht. Hat Sie auch noch nie. Außer als Kleinkind mit Autos und heute mit Gesellschaftsspielen und MineCraft und Sims. Dafür bewegt Sie sich gerne hat eine unbändige Energie und ist am liebsten draussen.

LG
Swenja
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Alltag, Entwicklung, Fragen / Re: IQ 147 bei Sprache und will nicht springen...
« Letzter Beitrag von regina fenk am Mai 19, 2017, 07:53:41 Vormittag »
@ kama: ja, über das "hohe alter" habe ich auch herzlich gelacht!

@tina: was du von deinem sohn bzgl. "sich zurück entwickeln" schilderst, kommt mir von meiner jüngeren tochter (inzw 11 jahre) bekannt vor. sie war im KIGA und den ersten beiden schuljahren ein neugieriges, schnelles, interessiertes kind, das sich über alles und jedes gedanken gemacht hat und v.a. im sozialen sehr viel wahrgenommen hat.
die ersten beiden jahre hat sie ohne gröbere schäden - trotz langeweile - überstanden.
dann hat ihr die lehrerin irgendwie zu verstehen gegeben, dass es besser wäre, wenn sie nicht so schnell wäre - denn dann wäres es ja nicht so langweilige für sie, wenn sie warten muss, bis alle anderen auch fertig sind >:(

und meine "brave", angepasste tochter ist langsam(er) geworden und hat ihr interesse an schule "zurückgefahren", und ich hatte zeitweise echt den eindruck, ihre intelligenz leidet.

seit september 2016 geht sie in eine hb-klasse eines gymnasiums - und der umstieg war heftig. quasi von 0 auf 150 ;-). und es hat jetzt fast ein ganzes schuljahr gedauert, bis sie wieder "aufgetaut" ist - angefangen hat es übrigens mit der sprache: man hat das gefühl sie traut sich jetzt wieder, ihren unglaublichen wortschatz und ihre große "formulierungsfähigkeit" und ihren wortwitz anzuwenden.

ich würde an deiner stelle auch mal abwarten, wie der umstieg ins gym läuft und dann mal sehen, wie lange dein kind braucht, um sich auf die neue situation einzustellen (siehe oben, bei uns war das fast ein jahr ;-). und nicht das vertrauen in dein kind verlieren, der macht das schon ;-).

PS. meine erfahrung lehrt mich (so wie andere hier), dass deutschnoten nicht unbedingt mit sprachbegabung zu tun haben. manchmal sogar im gegenteil (zitat meines sohnes, als ich ihm vorschlug, bei der schularbeit doch einfachere sätze zu schreiben und damit fehler zu vermeiden: "aber dann klingt es nicht so gut" ;-))
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Alltag, Entwicklung, Fragen / Re: voraussichtlich eingeschränkte Gymnsaialempfehlung
« Letzter Beitrag von regina fenk am Mai 19, 2017, 07:41:20 Vormittag »
hallo swenja,
als österreicherin kann ich zur "eingeschränkten gymnasialempfehlung" nichts sagen, so was gibt es bei uns nicht.

zur anstrengungsbereitschaft möchte ich anmerken: ich gehe mal davon aus, dass Volksschule für deine tochter leicht war, dass sie sich "gespielt" hat und alles mit links erledigt hat. für diese kinder finde ich, ist es schwer, anstrengungsbereitschaft auszubauen. denn diese entwickelt sich logischerweise nur an der herausforderung, nicht an dem, was mit links geht.
und von da her ist anzunehmen, dass deine tochter diesen willen im gymnasium entwickeln wird...

ich weiß nicht, wie die anmeldung bei euch läuft, aber ich würde wahrscheinlich um einen gesprächstermin bitten und auf die hochbegabung hinweisen.
lg
ps. ich bin von natur aus neugierig ;-) was meinst du mit "deine tochter ist sehr speziell"?
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Alltag, Entwicklung, Fragen / Re: IQ 147 bei Sprache und will nicht springen...
« Letzter Beitrag von sultana am Mai 18, 2017, 23:24:44 Nachmittag »
Leider mache ich nichts kreatives in dieser Richtung. Habe von meiner Begabung erst im hohen Alter erfahren.


Im hohen Alter *hüstel*. Kama, du bist noch keine Urgroßmutter. :D
:P :P :P :P :P sorry musste auch lachen....... ich wette du warst nicht in einem so hohen Alter wie ich

@tina: ich glaube auch, dass Begabung und schulischer Leistung nicht einhergehen müssen. Wenn er ein WISC gemacht hat heisst das sprachliche ergebnis" lediglich", dass er z.b. die Bedeutung von viel mehr Wörter als gleichaltrige Kinder. Es heisst nichts über Rechtschreibung, Grammatik, Schreibstil, Schreibideen. usw...
Ich habe das Gefühl deine Angst ist eher, dass er wie "zurück"geht. Geht es uns mit unserer Tochter auch manchmal so, ich bin überzeugt sie sprach it 3 besser als mit 4 und ja, das hat oft mit der Umgebung zu tun, ich glaube aber nciht, dass es verloren geht.
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Alltag, Entwicklung, Fragen / Re: IQ 147 bei Sprache und will nicht springen...
« Letzter Beitrag von kama am Mai 18, 2017, 22:16:04 Nachmittag »
@Anekdote: meine häufigen Besuche beim Orthopäden in letzter Zeit sagen mir, ich bin nicht mehr weit weg 😂
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