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Zitat:
mein sohn bekam mal punkteabzug wegen: sie hatten erst das einmaleins von 5 und 10 gelernt und sollten in einem test zu einer zahl die entsprechende malrechnung schreiben also z.b. 20 = 2 mal 10 bzw. 4 mal 5. und er schrieb bei 15 5 mal 3 statt 3 mal 5..."das haben wir noch nicht gelernt")
 
Die sind doch nicht ganz dicht, oder? Sorry p)
Aber für so einen Unfug hab ich überhaupt kein Verständnis.

Bei der Empfehlung kann ich nicht groß weiterhelfen.
Vom Gefühl her würde ich mit den Leuten vom Wunschgymnasium das Gespräch suchen und dort alles geben.
LG


Das ginge mir genauso.  p)
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Hallo Ihr Lieben,

ja mit den unfairen Punktabzügen ist das schon ein Gräuel. Kenne wir leider zu genüge, da Sie gerne eigene Rechenwege geht. Ergebnis stimmt fast immer aber der Rechenweg....
Sie bekam beim Referat eine 2 da sie zu schnell gesprochen hätte. Leider kommt gegen die "teilweise" Willkür nicht an.
Es stimmt, dass die Noten bei den Grundschulen schon sehr variieren. Beim Übertritt der Großen wurde uns gesagt, dass eine 2-3 von unserer Grundschule auf anderen Schulen eine 1 bedeuten würde. Somit fällt auch das "Abstürzen" der Noten in der 5. Klasse weg.

Ich werde jetzt beim persönlichen Anmeldegespräch schon mal vorsichtig das Thema ansprechen. Wobei ich mir unsicher bin, ob es der richtige Zeitpunkt ist, da ich die Empfehlung erst eine Woche später erhalte und Angst habe, dass somit meine Tochter direkt rausfällt. Oder ob ich lieber warte bis zur Anmeldung im Februar. Da ist allerdings kein persönliches Gespräch mehr geplant.

Fragen über Fragen

LG
Swenja
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@Denkerin
Tja - nicht ganz dicht würde ich jetzt einem Lehrer nicht so direkt sagen. Aber manchmal ist es zum Haare raufen.

Meine Tochter bekam mal einen Abzug in einer ansonsten perfekten Arbeit, weil sie statt Geige - Geigen geschrieben hat. Es ging darum, was man bei Peter und der Wolf hört... Tja, das ist schon entscheidend so ein n. Aus einem unerfindlichen Grund galt in dieser Arbeit nicht 1 Fehler = 1 Note schlechter. (Zwischennoten gab es bei uns in der GS nicht.)

@Regina Fenk
ich weiss, was Notendruck in der GS bedeutet. Hier gibt es auch unterschiedliche Notenschlüssel, die zur Anwendung kommen. Aber in Bayern hätte Swenja wenigstens eine Chance gehabt - da gibt es das Übertrittszeugnis aber auch erst im Mai und nicht quasi mit Anfang der 4. Klasse. Wenn der Übertritt in trockenen Tüchern ist, ist ja chillen angesagt - was macht ihr in NRW dann nur?
Ich hatte seinerzeit (BaWü) einen Aufnahmetest. Da mussten wir alle die gleichen Arbeiten schreiben - also quasi Minizentralabi. Wenn man die entsprechenden Noten hatte, war die Welt i. O. Wenn nicht, gab es wohl noch Möglichkeiten - aber die weiss ich nicht mehr. Für mich war das System extrem vorteilhaft, weil ich nur 1 Halbjahr in der 4. Klasse war - aber eben noch die zentralen Klassenarbeiten nachschreiben konnte. So konnte ich trotz Fehlens aufs Gymnasium wechseln. Heute wäre das wohl nicht mehr möglich.
Man kann es drehen und wenden, jedes System hat seine Vor- und seine Nachteile.

Ichhoffe für Swenja, dass sie die Vorteile nutzen kann und das Gymnasium von seiner selbstbestimmten Entscheidungsfreiheit Gebrauch machen kann! Der gesunde Menschenverstand sagt doch: das muss doch möglich sein - vor allem, wenn es eine bestätigte HB gibt. Es kann doch nicht nur "doofe" Lehrer geben. Ich drücke Euch auf jeden Fall die Daumen!!
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Zitat:
mein sohn bekam mal punkteabzug wegen: sie hatten erst das einmaleins von 5 und 10 gelernt und sollten in einem test zu einer zahl die entsprechende malrechnung schreiben also z.b. 20 = 2 mal 10 bzw. 4 mal 5. und er schrieb bei 15 5 mal 3 statt 3 mal 5..."das haben wir noch nicht gelernt")
 
Die sind doch nicht ganz dicht, oder? Sorry p)
Aber für so einen Unfug hab ich überhaupt kein Verständnis.

Bei der Empfehlung kann ich nicht groß weiterhelfen.
Vom Gefühl her würde ich mit den Leuten vom Wunschgymnasium das Gespräch suchen und dort alles geben.
LG
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@kama:
Ja, das mit der klaren Notenvorgabe erscheint fairer und transparenter... trotzdem nicht immer ein Vorteil für die Kinder. Ich meine, ein kluges (ev. unterfordertes) aber schusseliges Kind kann auch mal in der volksschule "schlechte noten" haben. oder an der "pingeligkeit" der lehrer scheitern ;-( (mein sohn bekam mal punkteabzug wegen: sie hatten erst das einmaleins von 5 und 10 gelernt und sollten in einem test zu einer zahl die entsprechende malrechnung schreiben also z.b. 20 = 2 mal 10 bzw. 4 mal 5. und er schrieb bei 15 5 mal 3 statt 3 mal 5..."das haben wir noch nicht gelernt")
 
außerdem unterscheidet sich - zumindest hier in ö - die notengebung zwischen volksschule sehr. was in der einen "sehr gut" ist kann woanders durchaus nur "gut" sein, außerdem ist das niveau/ die ansprüche verschieden...

ideal wäre wohl so eine art "gesamtbild" aus tatsächlicher leistung, arbeitshaltung UND POTENTIAL ;-). aber auch das lässt sich schwer objektivieren...
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Alltag, Entwicklung, Fragen / Re: voraussichtlich eingeschränkte Gymnsaialempfehlung
« Letzter Beitrag von kama am November 20, 2017, 09:48:28 Vormittag »
Hallo Swenja,

na dann ist ja Bayern mit einer klaren Notenschnittvorgabe deutlich einfacher. Damit wäre Deine Tochter nämlich durch.

Der Notenschlüssel ist schon sehr anspruchsvoll. Leider machen auch wir oft die Erfahrung, dass man Lehrern einfach nur ohnmächtig gegenüber steht. Es wird zwar viel darüber geredet, dass die Eltern heute so schlimm sind - und vielleicht ist das der Grund, warum Lehrer oft so absolut und unangreifbar erscheinen - aber für die Kinder und auch mich als Eltern ist das alles andere als erfreulich.

Ich würde mit dem Testergebnis und der Beurteilung der Lehrerin zum Gymnasium gehen. Die Einstellung Deiner Tochter, neue Schule - alles wird auf Anfang gestellt - ist erfrischend pragmatisch und solltest Du als Vorbild nehmen - ich drücke die Daumen.
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Alltag, Entwicklung, Fragen / Re: voraussichtlich eingeschränkte Gymnsaialempfehlung
« Letzter Beitrag von Swenja am November 20, 2017, 08:09:40 Vormittag »
Hallo Ihr Lieben,

ja, ich denke, dass die Lehrerin ein Problem mit meiner Tochter hat. Ich weiß von anderen Kindern, welche bedeutend schlechter im Rechnen, Rechtschreibung usw sind, dass sie eine Gymnasialempfehlung erhalten werden. Die Lehrerin bemängelt, dass meine Tochter nicht alles immer als gegeben annimmt und hinterfragt. Sie ist Ihr zu aufsässig. Außerdem meint Sie, dass man als hochbegabtes Kind mehr leisten muss. Nur hat meine Tochter ja gar keine Chance dazu. Sie nimmt Sie ja nicht mal dran.

Wir haben am 02.12 nochmal einen Elternsprechtag bezüglich der weiterführenden Schule. Dort erhalte ich die Schulempfehlung. Ich hab jetzt schon Bammel davor. Denn wenn ich Ihr die Meinung sage, wird mein Kind drunter leiden müssen und kommt auf gar keinen grünen Zweig mehr.

Ich habe gedacht, ich werde meine Tochter auf jeden Fall nächste Woche am Gymnasium voranmelden. Dann erhalte ich einen Termin zum Vorstellungsgespräch an der Schule. Dort werde ich das Thema dann ansprechen und ggfs. vorher vom Psychologen die Testergebnisse geben lassen und mitnehmen.

Gott sei Dank wäre meine Tochter ein Geschwisterkind. Hier habe ich die Hoffnung, dass man dann eher ein Auge zudrückt.
Denn ich bin mir sicher, dass meine Tochter auf der Realschule untergehen wird. Sie wird nichts mehr machen, weil es Sie nicht fordert. Das Problem haben wir ja schon jetzt, dass Sie anfängt Tag zu Träumen. Das fällt ihr auch selber auf. Sie ist da sehr reflektiert.

Schlimm finde ich, dass Sie merkt das Sie unfair behandelt wird. Sie meinte zu mir, dass Ihre Lehrerin sie nicht mag. Sie wäre zu den anderen Kindern viel netter als zu Ihr. Auch hatten wird die Tage das Thema Mobbing. Ihr Beitrag zum Thema war: "Damit kenn ich mich aus, ich werde seid der ersten Klasse gemobbt. Von Kindern und meiner Lehrerein."
Sie möchte jetzt einfach nur die Grundschule beenden. Ihre Worte hierzu waren:" Ich freu mich auf die neue Schule! Endlich ein Neuanfang! Neue Schule, neues Glück. Dann wird es endlich besser und ich habe nicht mehr diese Gefühl nicht zu reichen und anders zu sein."

Wir bestärken Sie jeden Tag, dass Sie super ist. Ein toller Mensch! Und das Sie sich alles nicht so zu Herzen nehmen soll, denn es wird immer Menschen geben, welche einen nicht leiden können. Das hat allerdings nichts mit einem persönlich zu tun und man sollte sich auf die Menschen konzentrieren mit denen man gut klarkommt.

LG
Swenja
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Alltag, Entwicklung, Fragen / Re: voraussichtlich eingeschränkte Gymnsaialempfehlung
« Letzter Beitrag von Anekdote am November 17, 2017, 17:00:08 Nachmittag »
Woher weißt du, dass sie sie nicht nehmen würden. Hast du schon dort vorgesprochen?


Vlt. kannst du dich mal an einer dieser Schulen in eurer Nähe beraten lassen.
http://www.karg-stiftung.de/projekte/netzwerk-hochbegabtenfoerderung-nordrhein-westfalen-1036/

Die DGhK gibt es auch noch, wo man sich mal hinwenden könnte. Ruhig bleiben und weiter sehen.
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Alltag, Entwicklung, Fragen / Re: voraussichtlich eingeschränkte Gymnsaialempfehlung
« Letzter Beitrag von sultana am November 17, 2017, 15:24:29 Nachmittag »
Hallo Swenja
Ich habe dein Eingangspost nochmal gelesen.. ich verstehe ehrlich gesagt nicht was Eure Lehrerin in Schilde führt...
Will sie deiner Tochter fertig machen ? Es hat doch kein Grund, dass sie 1) deine Tochter strenger benotet und 2) sie bei Noten, die aus meiner Sicht total im Rahmen sind fertig macht. Wenn ich mir überlege, dass in einem Jahr die Lehrerin so mit meiner Tochter sprechen würde... sie würde zusammenbrechen.
Wenn es sicher ist, dass ein Gymnasium ein Kind mit 3 nicht akzeptiert sollte sie sie eher unterstützen, ihre Stärke stärken und sie motivieren, bzw. zeigen, dass sie es sicher schafft. Das wäre Motivation. DAs ist Destruktion.
Solche Menschen machen mich wütend, was tun sie unseren Kindern an !!!  :'(
Ihr habt schon mit ihr versucht zu sprechen, daher sehe ich nur die Möglichkeit im Moment eure Tochter zu stärken.

LG
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Alltag, Entwicklung, Fragen / Re: voraussichtlich eingeschränkte Gymnsaialempfehlung
« Letzter Beitrag von Swenja am November 17, 2017, 11:37:02 Vormittag »
Hallo Anekdote,

wir wohnen in NRW. Hier ist die Empfehlung nicht bindend. Allerdings wird das Gymnasium Sie nicht mit einer Realschulempfehlung aufnehmen.
Ich gebe Dir Recht! Die Anforderungen der Lehrerin sind pingelig und unsauber formuliert. Auch bei der Notenvergabe ist Sie sehr streng. Bei 37 von 42 Punkten gibt es schon eine 3.
Meine Tochter hatte in beiden Vera Lernstandserhebungen, Mathe und Deutsch, umgerechnet eine 1. Beides ist nicht Notenrelevant für das Zeugnis.

Somit bricht bei meiner Tochter leider gerade Panik und Resignation aus.

LG
Swenja
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