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Alltag, Entwicklung, Fragen / Re: voraussichtlich eingeschränkte Gymnsaialempfehlung
« Letzter Beitrag von Anekdote am Dezember 04, 2017, 19:43:42 Nachmittag »
Wegen einer Drei? Steht sie "mit Tendenz zur Vier"? Das ist ja irgendwie auch nicht möglich, oder?


Oder hat sie sonst noch schlechtere Noten in Mathe? Oder hat man ihr quasi wegen Abwesenheit die ein oder andere schlechte EPO-Note reingedrückt?



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Alltag, Entwicklung, Fragen / Re: voraussichtlich eingeschränkte Gymnsaialempfehlung
« Letzter Beitrag von Swenja am Dezember 04, 2017, 15:51:25 Nachmittag »
Hallo Kama,

ich werde es Ihr ausrichten. Vor allem da Sie jetzt auf Ihren heißgeliebten HBZ Kurs verzichten muss. Der findet in der 5. und 6. Stunde an einer anderen Schule statt. Bisher hatte Sie da nur 1 stunde Mathe welche Sie zuhause nacharbeiten musste. Nun bekam Sie am Samstag gesagt, dass Sie trotz 3+ (1Punkt zur 2 gefehlt) wegen mangelnder Mitarbeit weil nicht da, auf einer wackligen 3 steht mit Tendenz zur 4 ...... Jetzt haben Sie den Stundenplan wegen personeller Probleme geändert und Sie hat in der 5. Mathe und 6. Englisch. Wir haben gesagt, dass Sie nun erstmal aufs HBZ verzichten muss, in der Hoffnung, dass Ende Januar im neuen Stundenplan es wieder besser aussieht für Ihren Freitag.
Die Psychologin aus dem HBz Kurs versteht die Welt nicht mehr. Dort hat Sie einen ganz anderen Stand. Wird gelobt, geschätzt usw... Sie meinte das meine Tochter sehr Anstrengungsbereit und Motiviert sowie besonders Leistungsstark sei.

Nutzt uns leider nichts. Wir hoffen auf das Ende der Grundschulzeit. Sie hat am Gymnasium schon gesagt, dass sie bitte nicht mit den Kindern aus Ihrer Klasse gemeinsam in eine Klasse möchte. Die Direktorin fand das gut und hat es extra vermerkt.

Lieben Grüsse
Swenja
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Alltag, Entwicklung, Fragen / Re: voraussichtlich eingeschränkte Gymnsaialempfehlung
« Letzter Beitrag von kama am Dezember 04, 2017, 13:04:01 Nachmittag »
Hallo Swenja,

ich finde Euren Fall wirklich meeeggaaaa krass!

Deine Tochter macht das super- sag ihr unbekannte Grüsse, zumindest ich weiss, wie ätzend es sein kann, nach anderer Leute Pfeife zu tanzen und gute Miene zum bösen Spiel machen zu müssen. Aber am Ende dürfte sie als Sieger hervorgehen, wenn sie jetzt kurzfristig die Füsse still hält - und dafür den Zeigefinger zum fleissigen melden nutzt. Ich drücke Euch die Daumen, dass die Zeit nicht zu lange wird und sie es gut aushält.

Sie soll immer daran denken: Lächeln ist die schönste Art, Zähne zu zeigen.
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Alltag, Entwicklung, Fragen / Re: voraussichtlich eingeschränkte Gymnsaialempfehlung
« Letzter Beitrag von Swenja am Dezember 04, 2017, 11:30:48 Vormittag »
Hallo Ihr Lieben,

wir hatten Elternsprechtag mit Schulempfehlung. Ich habe mein freundlichen Gesicht aufgesetzt und versucht nicht anzuecken.

Die Klassenlehrerin wollte die Realschulempfehlung aussprechen. Allerdings hat die Direktoren sich zwischengeschaltet. Diese meinte dann:

Man muss alles betrachten. mündl. Mitarbeit, Leistungen sowie vorhandenes Potential.
Auf Grund des riesigen Potentials würde man, um Ihr die Zukunft nicht zu verbauen, die Gymnasialempfehlung geben vor allem, da die Noten ja passen.

Die Klassenlehrerin war angefressen. Da aber meine Tochter bewusst sich viel meldet und mehr konzentriert um keine Angriffsfläche zu geben, hatte Sie keine Argumente mehr.
Wenn meine Tochter jetzt nicht total abbaut bis ende Januar ist das Ding im Kasten.

Das Gymnasium hätte Sie trotz Hochbegabung mit eingeschränkter Empfehlung nicht genommen. Sollte wieder erwarten doch noch was schiefgehen, werden wir Sie an eine Privatschule geben. Das wäre allerdings der Worst Case da dies unheimlich teuer ist.

Ich werde euch weiter Berichten.

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Alltag, Entwicklung, Fragen / Re: voraussichtlich eingeschränkte Gymnsaialempfehlung
« Letzter Beitrag von Anekdote am Dezember 04, 2017, 11:17:51 Vormittag »
Ja, die Auflistung mit den Dingen, die das Kind kann, hätte man eigentlich zwei/drei Jahre zurück rechnen müssen. Dann wäre es der Erwähnung wert gewesen und das Kind hätte sich vlt noch gefreut. ;)


P. S. Die empfohlene Schreibweise laut Duden ist Spaghetti. Spagetti geht auch. Wenns drauf an kommt, würde ich aber immer die empfohlene Schreibweise nehmen. Wenn sie das Wort so gelernt haben, ist Spagetti ein Fehler. Wenn das Wort neu kam, dann hätte man es wohl nicht anstreichen dürfen.


P. S. Jetzt habe ich Hunger  ::) .
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Alltag, Entwicklung, Fragen / Re: voraussichtlich eingeschränkte Gymnsaialempfehlung
« Letzter Beitrag von Schildkröte am Dezember 03, 2017, 21:29:56 Nachmittag »
Mit der eingeschränkten Empfehlung würde ich auch persönlich bei der Wunschschule vorsprechen.

Dieses "nachbeten", was die Lehrer vorgeben beherrschen hier die braven Mädchen prima.

Genau wie Andekdotes Tochter die Fußleisten kaufen kann, kann meine "Spagetti" kaufen. Hat sie damals in der 2. Klasse so im Diktat geschrieben und es wurde als Fehler angesehen. Ich hab mir den Gang zur Lehrerin gespart, obwohl es lt. Duden auch richtig ist.

Unserer wurde die Schreibschrift verboten, ....

Viel schlimmer fand ich dann die ausführlichen Zeugnisse, wo drin stand, was das KInd kann. Es konnte viel mehr, durfte es aber nicht zeigen. Wir hoffen, dass es nach der Schule besser wird.

Da deine Tochter noch das komplette Gymnasium vor sich hat, mit ihrer prima subjektiven Lehrereinstellung, kannst du dir ja überlegen, auf welche Seite du dich schlägst.  ;D

Unsere lag mit ihrer Lehrerbewertung eigentlich immer recht gut. (von einer subjektiven Mutter)

Wie war der Elternsprechtag?
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Alltag, Entwicklung, Fragen / Re: voraussichtlich eingeschränkte Gymnsaialempfehlung
« Letzter Beitrag von regina fenk am Dezember 03, 2017, 19:50:53 Nachmittag »
@anekdote: naja, ganz eindeutig unlogisch ist die erklärung "du darfst bei 15 nicht 5 mal 3 hinschreiben, weil wir haben das noch nicht gelernt" ;-). aber so was kommt ja selten vor, zumindest war es bei uns das einzige mal (hatten dann aber auch eine andere lehrerin).

ansonsten ist halt diese extreme pingeligkeit mancher lehrer. also wenn die antwort genau so formuliert sein muss, wie sie im unterricht vorgegeben wurde... es lässt sich auch darüber streiten, ob eindeutige flüchtligkeitsfehler (buchstaben auslassen, Groß- Kleinschreibung) in Biologie, Geografie... Punkteabzug bedeuten müssen. Ich meine: Fachbegriffe müssen schon richtig geschrieben werden, aber bei den anderen sachen müsste man vielleicht nicht bei jeden fehler gleich einen punkt abziehen...
 
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Alltag, Entwicklung, Fragen / Re: voraussichtlich eingeschränkte Gymnsaialempfehlung
« Letzter Beitrag von Anekdote am Dezember 01, 2017, 17:24:54 Nachmittag »
@Kama
Ich gehe mal absatzweise durch.

1 Die Aufgabe ist für alle gleich und hatte sicher ihren Sinn. Hier sollte sicher Kopfrechnen getestet werden. Auf jeden Fall war sie für alle gleich. Aber von Ferne auch schwierig zu beurteilen, wie pingelig hier die Lehrkraft war.

2 Seufz... ja, schon sehr pingelig

3 Echt? Was war das denn genau? Aber... Ist hier auch passiert, das war aber am Gymnasium. Es sollte berechnet werden, wie viele Fußleisten für ein Zimmer gekauft werden müssen. Kind hatte mir im Auto auf dem Heimweg geschildert, wie es gemacht wird. Es klang richtig. In der Arbeit dann hat sie es genauso wie geschildert gemacht, Rechenweg aufgeschrieben, Ergebnis war auch richtig. Trotzdem gab es Punktabzug. Ich habe keine Ahnung wofür. Ich hatte auch der der Lehrerin per Mail nachgefragt, da kam die Antwort, das Kind möge im Unterricht selbst fragen, da sie schüchtern ist, haben wir es nie erfahren. Auf jeden Fall wird sie Fußleisten, falls sie denn mal welche braucht, kaufen können. :D

Aber kommt so ein Willkürzirkus wirklich so häufig vor?

4 Ja. Das ist der nächste Punkt. Die Sichtweise der Kinder ist noch subjektiver als unsere. Daher muss man mitunter auch andere Stimmen hören zu irgendwelchen Geschehnissen, um tatsächlich im Bilde zu sein.

Aber schlussendlich ging es um das Herbeten unlogischer Rechenwege, das Svenja nicht einsehen will. Mir ist nicht ganz klar, wie sie das meint.  Wir sind ja immerhin noch an der Grundschule.
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Alltag, Entwicklung, Fragen / Re: voraussichtlich eingeschränkte Gymnsaialempfehlung
« Letzter Beitrag von kama am November 30, 2017, 09:44:43 Vormittag »
@Anekdote
Bei uns gab es in der Grundschule Aufgaben, da durfte man NUR das Ergebnis hinschreiben. Ich meinem Kind aus meiner Erfahrung heraus immer angeraten: schreibe soviel wie möglich hin, dann vertust du dich nicht - zack, gab es 0 Punkte.

Leider wird in der Schule, auf der meine Kinder sind / waren, nur akzeptiert, was so gelernt und aufgeschrieben wurde. Kleines Beispiel - dieses Mal aus Englisch - Vokabeltest: er übersetzt nice mit schön - aber in dem Buch war in dem Kapitel nett gestanden, folgerichtig kein Punkt (und somit eine ganze Note schlechter, statt einer 2 gab es eine 3, und weil das soooo eine schlechte Note ist, wurde der Test gar nicht gezählt....)

Wir haben auch ein Besipiel aus Mathe in der GS -  da hat er alles richtig hingeschrieben, seinen Weg genommen, aber es gab keinen Punkt, weil eben nicht der geübte, erwartete oder was weiss ich.

Nichts desto trotz muss man natürlich aufpassen, dass man nicht in so eine "alle Lehrer sind doof" Haltung kommt. Denn unsere Kinder erzählen ja oft auch nur, was gerade oportun erscheint. So haben wir aktuell gerade Stress zu Hause, weil Junior immer schnell einen Grund findet, warum etwas suboptimal läuft. Der Grund ist per Definition nicht bei ihm...  Da wird es für uns Eltern auch sehr schwierig einen vernünftigen Blick auf die Gesamtsituation zu bekommen.
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Alltag, Entwicklung, Fragen / Re: voraussichtlich eingeschränkte Gymnsaialempfehlung
« Letzter Beitrag von Anekdote am November 30, 2017, 08:49:36 Vormittag »

Ich merke schon jetzt, wie das Eintrichtern von vorgegebenen Rechenwegen mein Kind eher verwirrt.

Da steht eine Aufgabe in der ersten Zeile, welche in einer Art Päckchen dann sorgfältig zerlegt wird.
Mein Sohn weiß die Antwort auf Anhieb, fragt sich aber dann, was die da noch von ihm wollen.
Das kann ja heiter werden.

Hallo Denkerin,

ja, genau dies ist ein Problem unseres Schulsystems. Die Kinder sollen stumpf die unlogischen Rechenwege niederschreiben und benutzen. Das richtige Ergebnis zählt leider nicht als Lösung der Aufgabe mit voller Punktzahl. Somit werden Kinder, welche eigene Rechenwege / Denkansätze haben benachteiligt und lernen, dass denken nicht gewünscht ist....

LG
Swenja
Das finde ich nun doch etwas übertrieben. „Unlogische Rechenwege“ Es hat sich jemand was bei den vorgegebenen Rechenwegen gedacht. Ich kann mir nicht helfen, ich kann mich nicht erinnern,wann ich je einen Rechenweg unlogisch fand.

Keinen Rechenweg zu notieren, geht aus dem Grund nicht, dass Betrug ausgeschlossen wird. Diese Regeln gelten für alle Kids und dienen einfach dazu, dass Gleichheit bei der Notenvergabe herrscht.

Hat ein Kind einen neuen Rechenweg und hat ihn nachvollziehbar notiert und das richtige Ergebnis, kann ich mir nur schwer vorstellen, dass es da ein Problem mit dem Lehrer geben kann. Und wenn, hätte man mit richtigem Ergebnis und Rechenweg immer noch Vetorecht.

Meine ganz persönliche Meinung. ;)


P. S. Oder hättest du ein Beispiel für einen Rechenweg, den du unlogisch findest?
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